4. Quartal 2010

Auch
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im letzten Vierteljahr des Jahres 2010 haben viele Teilnehmer erfolgreich unsere Ausbildungen und Trainings durchlaufen: Im Oktober haben wir mehrere ACLS-Kurse in Leipzig und in Kloster Lehnin durchgeführt. Die Teilnehmer waren mit Spaß und Eifer bei der Sache, und den Instruktoren zeigte sich erneut, dass die Begrenzung der Teilnehmerzahl auf höchstens 6 Teilnehmer pro Instruktor viel Spielraum für individuelle Förderung im Laufe der Kurse zulässt.


Im November und Dezember führten wir Kurse in Norden und Flensburg durch. Die Teilnehmer in Norden kamen Teilnehmern aus der Region Ostfriesland, aus Berlin und der Schweiz. Ärzte, Rettungsassistenten und sowohl klinisch als auch präklinisch tätige Mitarbeiter entwickelten gemeinsam die für erfolgreiche Wiederbelebung nötige Teamarbeit.
Kursleiter
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Heinz Tholema zeigte sich einmal mehr in unserer Auffassung bestätigt, dass gemeinsames Training nicht nur die Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen fördert, sondern vor allem den Respekt und das Verständnis der Teilnehmer untereinander weiter wachsen lässt. „Wir erleben immer wieder, dass Ärzte im Verlauf der Kurse von der hohen Kompetenz nichtärztlicher Teilnehmer zunehmend überzeugt werden. Die Nicht-Ärzte erfahren oft zum ersten Mal, wie schwer es ist, als Leiter einer Reanimation die Menge der Informationen zu verarbeiten, zu kommunizieren und damit ein Team ruhig und sicher durch eine Notfallsituation zu führen.“

In
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Flensburg wurden weitere Mitarbeiter des Rettungsdienstes Promedica ausgebildet, so dass jetzt fast alle Mitarbeiter von Promedica-Flensburg nach den Leitlinien der American Heart Association ausgebildet und geprüft worden sind. Die Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten arbeiten zwar in festen Teams, aber durch das gemeinsame Training einheitlicher Abläufe ist die sichere Zusammenarbeit auch über die eigenen Teams hinaus gewährleistet - z.B. durch Krankheitsvertretung, in Urlaubszeiten oder auch bei größeren Schadenslagen.
Dr. Holger Löning - ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes Flensburg - nahm ebenfalls an den Trainingsphasen des Kurses teil, um einen Einblick in Aufbau, Struktur und Qualität der Ausbildung der AHA zu erhalten.

Im
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Dezember endete schließlich noch der zweite Rettungsassistenten-Aufbaulehrgang des Jahres 2010. Ein halbes Jahr gemeinsamen Lernens und Übens ging damit zu Ende. Schulleiter Heinz Tholema und Inka Boomgarden aus der Verwaltung freuten sich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über den erfolgreichen Ablauf.
Mit diesem winterlichen Bild verabschieden wir uns aus dem Jahr 2010. Vielen Dank Ihnen allen für die gemeinsame Zusammenarbeit; wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches neues Jahr 2011.

Oktober 2010 - ACLS Kursus in Wolfsburg

Im
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Oktober leiteten Roland Koch und Heinz Tholema einen ACLS Kurs beim Freiwilligen Rettungs- und Hilfsdienst e.V. in Wolfsburg. Die Rettungsassistenten dort arbeiten überwiegend im Krankentransport, aber auch ohne tägliche Arbeit mit schwierigen Notfallsituationen haben sie rasch das hohe Niveau der Kurse erreicht, in einem Behandlungsteam auch komplexe Reanimationssituationen erfolgreich abzuarbeiten.

Der Reanimationsalgorithmus, der Teilnehmer sicher durch die Wiederbelebung führt, lässt sich prinzipiell auch auf das Arbeiten in anderen Notfallsituationen übertragen, dadurch profitiert man mit einem ACLS Kursus gleich doppelt.

18. Oktober 2010 - Guidelines 2010

Am 18.10. hat die AHA die neuen Leitlinien zur Wiederbelebung in der Zeitschrift „Circulation“ veröffentlicht. Den gesamten Inhalt der Guidelines finden Sie auf der Seite der AHA (Englisch).
Die neuen Guidelines legen weiterhin größten Wert auf eine möglichst wenig unterbrochene Basiswiederbelebung mit besonderer Betonung einer hohen Qualität der Herzdruckmassage. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen hat die AHA auf der deutschen AHA-Seite zugänglich gemacht
Die Veröffentlichung neuer Leitlinien bedeutet nicht, dass die bisher gelehrten Verfahren unsicher sind. Die Leitlinien wurden auf wissenschaftlicher Grundlage über 36 Monate erarbeitet und stellen somit eine Zusammenfassung der Forschungsergebnisse und Weiterentwicklung der bisherigen Empfehlungen dar.

September 2010

In Flensburg
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fand Anfang September zunächst ein BLS-Kurs und direkt danach ein ACLS-Kurs mit Rettungsassistenten von Promedica statt. Die Kursleiter Heinz Tholema und Roland Koch bewegten sich dabei im Spannungsfeld zwischen sehr erfahrenen Rettungsassistenten und auch Berufsanfängern. Für die erfahrenen Kräfte war es eine Umstellung, die Arbeitsteilung aus gewohnten Teams, in denen jeder auch praktisch arbeitet, aufzugeben und in die Rolle des Leiters einer Reanimation zu schlüpfen. Für die Jüngeren war die Erfahrung neu, dass die Leitung einer Notfallsituation eine große Herausforderung ist - allein durch die große Menge an zu verarbeitenden Informationen.
Die Kursabfolge hier, den BLS Kurs direkt vor dem ACLS-Kurs durchzuführen, erzeugte ein großes Maß an Sicherheit auch während der komplexen Fallbeispiele am 2. Kurstag.

August 2010

Ausbildungswoche bei Promedica in Kloster Lehnin. Gerhard Fischer und Heinz Tholema haben eine Woche lang BLS- und ACLS-Kurse geleitet und den sehr aktiven Kollegen des Rettungsdienstes Promedica damit ein Echtzeittraining der aktuellen Wiederbelebungsmaßnahmen ermöglicht.
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Die Wiederbelebungskurse der American Heart Association (AHA) spielen in den unterschiedlichen Rettungsdienstbereichen ihre verschiedenen Stärken aus - z.B. hohe Qualifizierung und einheitliches Arbeiten: In Städten und Ballungszentren profitiert der Rettungsdienst durch ein einheitliches Vorgehen, so dass eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit bei vielen wechselnden Mitarbeitern auf hohem Niveau möglich ist. In ländlichen Rettungsdienstbereichen wie Kloster Lehnin sorgt die hohe Qualifikation der Mitarbeiter dafür, dass auch bei langen Wegen zur nächsten Klinik eine gute notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung gesichert wird.

Juli 2010

20 Zivildienstleistende
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oder TeilnehmerInnen am Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) haben ihren Grundlehrgang zum Rettungshelfer oder Rettungssanitäter absolviert. Für einige war es der erste Kontakt mit notfallmedizinischen Themen und einem Ausbildungsgang mit vielen theoretischen und praktischen Herausforderungen, die es zu bewältigen galt. Wer die Chance des Zivildienstes und des FSJ nutzt und den Kursus besteht, schafft so den Einstieg in ein hochqualifiziertes Berufsbild.
Viele junge Menschen wählen diesen Weg, um in die Berufsausbildung als Rettungsassistent zu starten, manche auch, um eine mehrjährige Wartezeit auf einen Studienplatz zu überbrücken und dann neben dem Studium im Rettungsdienst Geld zu verdienen. Bei diesen Aussichten waren natürlich alle mit Eifer bei der Sache.
Arbeitgeber im Handwerk und in der Industrie sind oftmals sehr froh, einen Mitarbeiter einzustellen, der auch eine notfallmedizinische Ausbildung hat, weil dies gleichzeitig der betrieblichen Sicherheit dient.

Juni 2010

BLS im Juni -
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In mehreren Kursen wurden Mitarbeiter von Promedica aus Kloster Lehnin, des Freiwilligen Rettungs- und Hilfswerk e.V. aus Wolfsburg, des RD Wittmund und private Interessenten in BLS-Maßnahmen ausgebildet.

Alle Teilnehmer waren mit Spass bei der Sache, besonders beim Üben der Baby-Reanimation ging es aber sehr konzentriert zu.

Mai/Juni 2010

Ende Mai
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und Anfang Juni gab es gleich zwei erfolgreiche Abschlüsse: Zunächst arbeiteten sich am letzten Mai-Wochenende 6 Teilnehmer durch die Megacode Algorithmen der American Heart Association. Sie übten dabei in einem überregionalen Team aus 2 Ärzten aus Bückeburg und Ostfriesland sowie 4 Rettungsassistenten von Promedica die erweiterten Maßnahmen der Wiederbelebung. Anfang Juni beendeten dann die Teilnehmer des Rettungsassistenten-Kurses ihre Ausbildung mit der staatlichen Prüfung. Neben aller Ernsthaftigkeit hatten sowohl die Teilnehmer als auch wir Ausbilder viel Spass in dieser fröhlichen Truppe: Patricia Frieters, Nicole Janssen, Ali Hussein, Stefan Sievers, Hendrik Windau, Timo Klöker, André Post und Hauke Dirksen, mittendrin: Heinz Tholema.

Mai 2010 Wiederbelebungskurse in Leipzig

Die Firma
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ASG Ambulanz Leipzig hat 58 Angestellte in Basiswiederbelebung geschult. Eine Woche lang wurden BLS-Kurse abgehalten, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die grundlegenen Techniken der Wiederbelebung wiederholen konnten. Neben der Reanimation Erwachsener wird in den Kursen auch Wiederbelebung bei Kindern und Babyreanimation geübt. Ergänzt wird die Ausbildung durch Anwendung automatischer Defibrillatoren, die zur Elektroschocktherapie eingesetzt werden. Die erforderliche Abschlussprüfung haben alle Teilnehmer bestanden, dadurch ist im gesamten Betrieb nun ein hohes Niveau an Fähigkeiten und Kenntnissen in BLS- Maßnahmen sichergestellt. Jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat der American Heart Association über den erfolgreich absolvierten Kursus, dieses Zertifikat ist zwei Jahre gültig.

April 2010 Grundlehrgang auf Juist

Im April
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fand zum ersten Mal in der Geschichte der Rettungsschule Lifetime ein RS-Grundlehrgang außerhalb der Rettungsschule statt. Es war ein kleiner aber feiner Kurs auf der Insel Juist mit neun Teilnehmern: Julie Duschek, Simone Kaufmann und Stefanie Rump vom DRK Juist, Andreas Kruse und Michael Rieken vom Rettungsdienst Aurich sowie Benedikt Fischer, Martin Schuchardt und Marco Viezens.
„Auch wenn - oder gerade weil - der Kurs auf einer Ferieninsel stattfand, war er für uns alle ein lehrreiches Unterfangen in angenehmer Umgebung“, so Schulleiter Heinz Tholema in einer Stellungnahme zum ungewöhnlichen Ort des Kurses. „Die Flexibilität, die ein Beruf in der Notfallrettung erfordert, macht natürlich auch vor uns Ausbildern nicht halt.“

22.03.2010 ACLS-Provider-Kurs

Drei
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Ärzte aus Hannover, Wittmund und Norderney und 2 Rettungsassistenten von Promedica haben den ACLS-Kurs der American Heart Association erfolgreich abgeschlossen. Horst Buschmann und Thorsten Siebels brachten Ihre Erfahrungen aus dem Rettungsdienst ein, Dres. Carsten Stoetzer, Franz Bruners und Katrin Knoblauch ihre Expertise aus unterschiedlichen Krankenhäusern und Fachrichtungen. Alle Teilnehmer hatten so gute Gelegenheit, interdisziplinäre Teamarbeit zu üben und von den Erfahrungen der anderen Teammitglieder zu lernen. Die ACLS-Kurse sind konzipiert, um leitliniengerechte Wiederbelebungsmaßnahmen unabhängig von den Berufsgruppen der Teilnehmer zu vereinfachen und gute Kommunikation zu festigen.

11.03.2010 Ausbildung als Bildungsurlaub

Der RS-Grundlehrgang und der RS-Abschlusslehrgang sind nach dem niedersächsischen Bildungsurlaubs-Gesetz als Bildungsurlaub anerkannt.
RS-Grundlehrgang: Aktenzeichen 1213/1592, Veranstaltungs-Nr. 10-26484
RS-Abschlusslehrgang: Aktenzeichen 1213/1592, Veranstaltungs-Nr. 10-27180
Wer sich also beruflich mit einer sinnvollen Ausbildung weiterentwickeln möchte, kann dies zukünftig bei uns auch im Rahmen seines Bildungsurlaubs.

27.02.2010 Heartsaver AED - FF Spetzerfehn

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Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Spetzerfehn wurden in den Maßnahmen der Basiswiederbelebung geschult - einschliesslich der Benutzung von AED-Geräten. Dadurch steigt die Qualität der Erstversorgung gerade in ländlichen Gebieten deutlich, da der Rettungsdienst oft lange Anfahrtszeiten hat, die betroffenen Patienten aber von sofortiger Hilfe profitieren.
Unser AHA-Instruktor Gerhard Fischer konnte durch seine Kurse bei der Freiwilligen Feuerwehr einen Teil dieser Lücke schliessen. Dies gibt den Teilnehmern nicht nur privat, sondern auch im Einsatz Sicherheit und verbessert zusätzlich auch die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst.

21.02.2010 ACLS-Provider-Kurs

4 Rettungsassistenten haben erfolgreich den ACLS-Kurs der American Heart Association absolviert. An zwei Tagen konnten die Teilnehmer die Algorithmen der Wiederbelebung zunächst einzelner Krankheitsbilder einüben, die dann am zweiten Kurstag zusammengefügt wurden, so dass wechselnde Zustände inklusive differenzierter Behandlung von Rhythmusstörungen behandelt werden mussten. Die Teilnehmer, die im Alltag in Zweier-Teams arbeiten, hatten so die Gelegenheit, Ihre Kommunikations- und Führungsfähigkeiten auch in einem größeren Team zu üben und umzusetzen. So ist auch das Einbinden weiterer Helfer in einen Algorithmus gewährleistet.

15.01.2010 AHA-Instruktorenteam

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Instruktoren der American Heart Association (AHA) starten ins Jahr 2010. Ann-Kathrin Bonow, Gerhard Fischer, Volker Koch, Heinz Tholema und Roland Koch sind die ACLS-Instruktoren der American Heart Association an der Rettungsschule Lifetime. Sie sind über ein zertifiziertes Ausbildungscurriculum befähigt, Grundkenntnisse und erweiterte Kenntnisse der Wiederbelebung in international anerkannten Kursen zu unterrichten und zu prüfen.
Bereits im vergangenen Jahr wurden viele Basis-Wiederbelebungskurse (BLS, Basic Life Support) durch unsere AHA-Instruktoren durchgeführt - sowohl für Laienhelfer, als auch für medizinisches Fachpersonal, z.B. für einige Ärztinnen und Ärzte mit ihren Teams der Arzthelferinnen. Die erweiterten Reanimationskurse (ACLS, Advanced Cardiovascular Life Support) waren nicht so zahlreich, aber dafür gut besucht von Ärzten und Notärzten aus Kliniken, Rettungsassistenten und Krankenschwestern. Besonders freuten wir uns über die Teilnahme derjenigen, die den ACLS-Kurs für Ihre Arbeit auf Kreuzfahrtschiffen und Fluglinien internationaler Anbieter direkt beruflich nutzen konnten.

Die Teilnehmerzahl pro Kurs ist auf 6 Personen beschränkt, um ein hohes Ausbildungsniveau mit großem Übungsanteil zu gewährleisten.

Dezember 2009 Fortbildung für LRA

Die
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erste LRA-Fortbildungswoche ist zu Ende! 14 Lehrrettungsassistenten haben erfolgreich teilgenommen und sich über aktuelle Aspekte der Notfallmedizin informiert. Themen waren u.a. der Primary und Secondary ABCD-Survey, Auffrischung und Erweiterung der Kenntnisse im 3-Kanal-EKG, Behandlung von Krankheitsbildern nach dem ABCD-Schema.

Die Teilnehmer waren Eckhard Abel, Karsten Bielig, Holger Burkhardt, Horst Buschmann, Jan Donath, Matthias Heim, Thomas Kloß, Maik Marienhagen, Ralf Riedemann, Mario Schmidt, Rainer Vogt, Olaf Ziemann, Maximo Ziepel, Andre Zöllner.