Taktische Eigensicherung im Rettungsdienst bei Amok- und Terrorlagen

Die Herausforderungen dieser Thematik wachsen auch im Rettungsdienst. Außerdem nimmt insgesamt die Gewalt gegenüber Rettungsdienstpersonal zu - nicht nur in den großen Städten. Dieser Kursus verschafft den Teilnehmern das nötige Zusatzwissen, um Einsätze in solchen Gefahrenlagen sicherer absolvieren zu können.

Die Inhalte umfassen:
- Situationsbewusstsein und Gefahrenanalyse am Einsatzort
- Täterprofile und Bedrohungslagen im Rettungsdienst mit Fallbeispielen
- Eigensicherung im/am Fahrzeug
- Annäherung an ein Gebäude
- Bewegen im Gebäude und in Wohnungen/Büros
- Erkennen von Sprengstofffallen in Gebäuden und an Personen
- Funktion von Waffen sowie unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen (USBV)
- Sicherung herumliegender Schusswaffen
- Schnelle Bergung von Verletzten
- Eigen- und Teamsicherung bei aggressiven Personen/Gruppen

Die Kursleiter sind Mario Pröhl und Christoph Lippay:

Mario Pröhl diente 23 Jahre in der Bundeswehr, davon 17 Jahre beim Kommando Spezialkräfte (KSK), ist als Sprengstoffexperte und Medic ausgebildet und arbeitet weltweit als Ausbilder, Sicherheitsberater und Personenschützer.

Christoph Lippay arbeitet seit über 25 Jahren in verschiedenen Funktionen im Rettungsdienst. Als Redakteur für Fachzeitschriften widmet er sich seit mehreren Jahren schwerpunktmäßig der taktischen Medizin und taktischen Lagen im Rettungsdienst. Christoph Lippay ist Moderator des bundesweiten Symposiums „Taktische Lagen im Rettungsdienst“.

Wir freuen uns sehr, dass zwei derart erfahrene Experten diesen Kurs leiten.